Workshops und Konzerte

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 Klaus Gesing

Artist in Residence auf dem Multiphonics Festival 2017

Konzerte und Workshops von Klaus Gesing auf dem Multiphonics Festival 2017

Doppelkonzert

MeeresRauschen /
Rolf & Joachim Kühn
Mi. 04.10.2017 | 19.00 Uhr | Trinitatiskirche Köln
>> Tickets/Abendkasse 12-31€
 
Konzert
Anouar Brahem 4tet
Do. 05.10.2017 | 20.00 Uhr | Trinitatiskirche, Köln
>> Tickets/Abendkasse 12-31€
 
Doppelkonzert
MeeresRauschen /
Rolf & Joachim Kühn
Fr.06.10.2017 | 20.00 Uhr | Domicil, Dortmund
>> Tickets/Abendkasse 30€
 
Workshop Teil 1
Sa.07.10.2017 | 10.00 Uhr | Studio 672 des Stadtgartens, Köln
>> Workshopübersicht

Workshop Teil 2
So.08.10.2017 | 10.00 Uhr | Studio 672 des Stadtgartens, Köln
>> Workshopübersicht

Doppelkonzert

Klaus Gesing reaLTime /
UnbedingT
So. 08.10.2017 | 20.00 Uhr | Köln, Stadtgarten
>> Tickets/Abendkasse 15€
 
Doppelkonzert
MeeresRauschen /
Loom
Mi. 11.10.2017 | 20.00 Uhr | Dr. Hoch's Konservatorium, Frankfurt
>> Tickets/Abendkasse 15€

klaus gesing-25-2KLEINDer Multiinstrumentalist Klaus Gesing ist Musiker, Komponist, Bandleader und Lehrer im Bereich des Jazz. Seine Ausbildung erhielt er am königlichen Musikkonservatorium in Den Haag in Jazzsaxophon (John Ruocco) und klassischem Saxophon (Leo van Oostrom). Er schloss sein Studium mit Sonderauszeichnung für seine Komposition und künsterlischen Ausdruck ab. Seine Ausbildung führte er bei David Liebman fort, mit dem er auch gelegentliche Konzertauftritte hatte.   
Gesing wurde 1988 als bester Solist beim "Jugend jazzt" Wettbewerb in NRW ausgezeichnet, ebenso als bester Solist beim Middelzee Jazz Festival 1994, dem Van Merlen Jazzpreis 1995 und dem internationalen Wiener Jazzwettbewerb 1996
Er veröffentlichte mehrere Duo-CDs mit Glauco Venier  (“Klaus Gesing and Glauco Venier play Bach”, “Klaus Gesing and Glauco Venier play Songs”) und begann eine intensive Zusammenarbeit mit Norma Winstone.
Als Bandleader wurde sein Debut "First Book of Songs" vo der Jazzwelt gut aufgenommen. Im Jahre 2006 folgte daraufhin die Platte "Heartluggage", welche er mit Gwilym Simcock am Klavier, Yuri Goloubec am Bass und Asaf Sirkis an der Perkussion aufnahm. Diese Platte wurde in einer Rezension in All about Jazz als  "eines dieser versteckten Juwelen, dass einen sofort in seinen Bann zieht..." bezeichnet. Seine langjährige Partnerschaft mit dem italienischen Pianisten Glauco Venier führte zum atemberaubenden Trio mit Norma Winstone und drei von der Kritik gefeierten Alben auf Universal und ECM, wobei das zweite Album "Distances" eine Grammy-Nominierung sowie den prestigeträchtigen Academie du Jazz award erhielt. Die letzte Veröffentlichung auf ECM, "Dance without Answer", welche im Januar 2014 veröffentlicht wurde, verspricht hingegen die musikalisch einfallsreichste Hinterlassenschaft des Trios zu werden.
Eine weitere Aufnahme bei ECM fand mit Anouar Brahems "The Astounding Eyes of Rita" statt, einer CD die dem Andenken an den kurz zuvor verstorbenen palästinensischen Dichter Mahmoud Darwish gewidmet ist. Auf diesem Album spielt Gesing ausschließlich Bassklarinette, ein Instrument, das in den letzten Jahren stetig an Bedeutung für ihn zugenommen hat. Im Jahre 2011 wurde das in der Schweiz produzierte "loopspool" Video veröffentlicht, auf dem er sein Duo mit dem amerikanischen Perkusssioisten Jarrod Cagwin präsentiert. Dieses Projekt konzentriert sich auf vertieftes "Live-looping" auf akustischer Grundlage und hebt die Rolle des Computers im Entstehungsprozess akustischer Musik auf ein neues Level.   Im Frühjahr 2013 begann eine neue Zusammenarbeit mit dem schwedischen Bassisten Björn Meyer und dem schweizer Schlagzeuger Samuel Rohrer, "Gesing_Rohrer_Meyer", welche sich auf "open_source_music" konzentriert. Es ist ein facettenreiches Projekt, welches Improvisation und Komposition auf einer sehr zeitgenössischen Grundlage -wiederum mit Elektronik- vereint.
Als Komponist schließt Klaus Gesings Werk -neben den meisten Stücken für seine eigenen Projekte, sowie Teilen der letzten ECM Veröffentlichungen mit Winstone/Gesing/Venier- Soundtracks für das Stadtmuseum Gmunden in Österreich, sowie für den 1928 erschienenen Stummfilm "Joan of Arc" des dänischen Regisseurs Carl Theodor Dreyer. Letzteren in Kooperation mit dem italienischen Organisten Paolo Paroni. Als Mitglied der "Jazz Big Band Graz" sind zwei seiner weithin wahrgenommenen Kompositionen auf dem Album "A life Affair" 2004 auf Universal erschienen. 2013 schrieb Gesing im Auftrag der  Coro Friuli Venezia Giulia / Italy ein Stück für sich selbst  auf Bassklarinette und Sopransaxophon. Im darauffolgenden Jahr wurde das neueste Album "Souvenance" von Anouar Brahem mit Björn Meyer, dem französischen Pianisten Fracois Couturier und einem 18-köpfigen Streichorchester veröffentlicht. In seiner Komposition für dieses Werk taucht Klaus noch tiefer in die Kombination aus Bassklarinette und LIve-Elektronik ein.  
Zusammenarbeit im Bereich des Jazz u.a. mit: Kenny Wheeler, Norma Winstone, Chris Lawrence, John Taylor, Dave Liebman, Take 6, New York Voices, Glauco Venier, Adelhard Roidinger Christian Muthspiel, Uli Rennert, Paolino dalla Porta, Wolfgang Puschnig, Peter Herbert, Jarrod Cagwin, Jamey Haddad , Thomas Alkier, Wayne Darling, Fritz Pauer, John Hollenbeck, Henning Siewerts …

Homepage von Klaus Gesing: http://www.klausgesing.com


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